Kirche "St. Florian"
(Neue Messe "Mü.-Riem", Platz der Menschenrechte 2 -hinter den "Riem Arcaden"-)
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In München wurde eine Kirche gebaut, die dem "Heiligen Florian" geweiht wurde. |
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Termine |
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5. Mai 2012 Patronatstag. |
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St. Florian jetzt Patronatskirche der Feuerwehren Oberbayerns |
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Seit geraumer Zeit wurde die Kirche Sankt Florian in München Neu-Riem in der Erzdiözöse München-Freising zur Patronatskirche der Feuerwehren Oberbayerns erhoben. |
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Die Pfarrei nimmt gerne noch Spenden für die neue Kirche entgegen. |
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Mir ist ist nicht bekannt, ob ich diese Notiz hier überhaupt unterbringen darf, |
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nachdem es um die "Florianskirche" geht, hoffe ich, dass es kein Fehler ist. |
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Katholische Pfarrkirchenstiftung St. Florian, Kto. 102 177 129, BLZ 750 903 00, Liga Bank |
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Zusatz: "Patronatsglocke Florian" |
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Ich darf mich schon heute für alle Euro´s die noch kommen herzlich bedanken. |
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Rückschau |
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Am Florianitag, 4. Mai 2005, wurde die Kirche geweiht. |
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Aus den Landkreisen in Oberbayern waren mit den beiden Voritzenden des Bezirks-Feuerwehr- Verbandes, KBR Gerhard Bullinger (EBE) und KBR Karl Neilinger (MÜ), auch die KBR´s aus München-Land Josef Vielhuber sowie Fürstenfeldbruck und Garmisch-Partenkirchen gekommen. Fahnenabordnungen nahmen aus Reit im Winkel (TS), Berg-Kirchdorf (MÜ), Töging am Inn (AÖ), Garmisch-Partenkirchen (GAP), Fürstenfeldbruck (FFB), Gaimersheim (EI), Dornach (M-L) und Ebersberg (EBE) teil. Aus München waren Herr Ltd. Branddirektor Wolfgang Schäuble, mit seinen Mitarbeitern BAM Peter Klinger und den Wachvorstehern der Wachen 9+10 Franz Nickmann, sowie 4+8 Sigi Swatosch anwesend. Die Freiwillige Feuerwehr wurde durch KDT Rupert Saller, Stellvertreter Albert Ederer und SBI a.D. Friedrich Schlierf vertreten. Von den Abteilungen Riem, Trudering und Oberföhring waren Fahnenabordnungen mit den Abteilungsführern A. Schwiebert (TR) und Markus Wehr (OF) gekommen. |
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Die Festlichkeiten begannen um ca. 17:20 Uhr beim gemeinsamen Kirchturm des gesamten Kirchenzentrums, der kath. "Florian- Kirche" und der ev. "Sophienkirche". Für die evangelische Kirche war Herr Landesbischof Friedrich gekommen, für die kath. Kirche Herr Friedrich Kardinal Wetter. Nach einem gemeinsamen Gebet zogen die Kirchengemeinden in ihre neuen Kirchen ein. Entsprechend dem Ritual der kath. Kirche klopfte Kardinal Wetter 3x mit seinem Bischofsstab an der Kirchentüre an. Der Pfarrkurat der Kirche, Herr Martin Guggenbiller, öffnete darauf die Kirchentüre und der Einzug konnte beginnen. Nach den Ministranten folgten die Fahnen in Zweiherreihe angeführt von Feuerwehr-Seelsorger Mathias Holzbauer (BFV-OBB) und meiner Wenigkeit. Wir zogen um den Altar herum und reihten uns in Reihe hinter dem Altar auf. Obwohl die Kirchengemeinde in diesem Neubaugebiet noch relativ klein ist, war die Kirche fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Es begann der liturgische Teil, der die Salbung der verschiedenen Einrichtungen (Taufbecken, Altar, besondere Lichter, Tabernakel usw.) beinhaltete. In einem Amt zur Weihe der Kirche wurde der 1. Teil beendet. Es folgte die Verleihung der Urkunde und des Namens "Pfarrei St. Florian" mit Bekanntgabe der Grenzen der Pfarrgemeinde durch Herrn Prälat Josef Obermaier. Anschließend wurde Herr Pfarrkurat Michael Guggenbiller zum Pfarrer erhoben. Es folgten noch kurze Ansprachen von der Bauabteilung des Ordinariats, sowie Herrn Ltd. BD Schäuble. Um ca. 20:00 Uhr konnte mit dem Segen und dem Lied "Großer Gott wir loben Dich" der kirchlische Teil beendet werden. Wieder wurde der Auszug durch die Feuerwehrfahnen angeführt. Von kirchlicher Seite waren u.a. auch Herr Prälat Georg Schneider, Herr Geistl. Rat Herbert Kellermann (Peter und Paul Trudering) und mehrere Pfarrer aus der Umgebung anwesend. Es soll nich unerwähnt bleiben, dass während der gesamten Feierlichkeiten das Wetter von sonnig bis bewölkt eingestuft werden kann. Der vorhergesagte Regen mit Unwetter und gewitter blieb aus. lediglich nach Ende der Kirche kam etwas Nieselregen herunter. |
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Anschließend wurden wir alle zu einem kleinen Büfett in den Pfarrsaal geladen. Dort konnten gute Gespräche geführt werden und Frau Bürgermeisterin Dr. Getraud Burkert aus München sprach noch ein paar Worte an die versammelte Gemeinde. Auch die hohe Geistlichkeit mischte sich unter das "Volk" und war sozusagen zum "Anlangen". Fotos mit Herrn Kardinal Wetter waren dabei natürlich eine beliebte Einstellung. Als ich um 22:00 Uhr den Kreis verließ, tat ich dies nicht ohne mich nochmals bei Herrn Pfarrer Martin Guggenbiller herzlichst für seine gute Organisation zum Kirchenfest und seine Zusammenarbeit mit der Feuerwehr insgesamt zu bedanken. Jedenfalls haben wir jetzt eine Kirche in München, in welcher auch Feierlichkeiten der Feuerwehr abgehalten werden können. Es kommt jetzt auf uns an, wie die Kirche angenommen wird. Ich habe mir jedenfalls den Vorsatz gefaßt in unregelmäßigen Abständen die laufenden Gottesdienste zu besuchen. Ob es durchsetzbar ist jeweils am 4. Mai eine "Floriansmesse" zu gestaltet wird sich weisen. |
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Weitere wichtige Termine beim Bau der Kirche |
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Floriansglocke: Das Geläute der Glocken zu St. Florian und der Sophienkirche (1 Kirchturm, 2 Kirchen) besteht aus 5 Glocken. Darunter befindet sich eine "Floriansglocke". Diese Glocke trägt die Bezeichnung "Patronatsglocke für die Feuerwehren unserer Erzdiözöse". Damit erhalten wir (die Feuerwehren) im südbayerischen Raum nicht nur die 1. Pfarrkirche "St. Florian", sondern auch auch eine Glocke die den Feuerwehren in diesem Gebiet gewidmet ist. Wir betrachten es als eine besondere Aufgabe der Feuerwehren, vor allem im Bezirk Oberbayern, dass diese Glocke durch Spenden aus dem Kreis unserer Feuerwehren gestiftet werden kann. Laut Aussage von Herrn BFV-Vorsitzenden, KBR Gerhard Bullinger, hat der Bezirk in seinen 23 Stadt- und Landkreisen 1327 Feuerwehren. Wenn jede Feuerwehr einen Betrag von nur 10 Euro spendet, wäre die gesamte Glocke bezahlt. Dies müssten die Feuerwehren eigentlich ohne Probleme "stemmen" können. Auch von hier sei schon einmal ein großes "Vergelts´Gott" an den BFV gesagt. |
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Die 5 Glocken sind in einem 3stöckigen Glockenstuhl eingehängt. Die "Floriansglocke" ist im untersten Stock angebracht. Es ist ein "fis" Glocke und wiegt 900 Kg. Darüber sind jeweils 2 Glocken auf einer Etage angebracht. Die "Marienglocke" "gis" 650 kg., gestiftet von den Mitgliedern der Pfarrei St. Florian, die "Vaterunserglocke", "a", gestiftet von der Evangelisch-Lutherischen Sophiengemeinde, die "Peter-und-Paul-Glocke", "h", gestiftet von Herrn Pfarrer Herbert Kellermann und der Muttergemeinde "Sankt Peter und Paul" in Trudering und die "Jubilateglocke", "cis", gestiftet von den Planern des Kirchenzentrums. |
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Kirchenweihe Mittwoch, dem 4. Mai 2005: Laut Plan der des Erzbischöflichen Ordinariats in München, wird die Kirchenweihe am 4. Mai 2005 (Namenstag des "Hl. Florian") stattfinden. Von den Feuerwehren wird aus jedem der anderen 22 Stadt- und Landkreise eine kleine Fahnenabordnung hier sein. Von der Stadt München werden die 5 umliegenden Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr München ebenfalls eine Fahnenabordnung abstellen (für mehr ist in der neuen Kirche leider kein Platz). Entsprechende Vorbereitungen laufen schon an. Die Kirchen der beiden Pfarrgemeinden, Kath. Kirche St. Florian und Ev. Sophienkirche, erfolgen getrennt. Ab 17:00 Uhr wird voraussichtlich (im Außenbereich) eine Segnung des gesamten Kirchenzentrums stattfinden, anschließend ziehen die beiden Pfarrgemeinden jeweils in ihre Kirche und feiern dort die Weihe. Nach Aussage von Herrn Pfarrkurat Martin Guggenbiller wird allein die kirchliche Weihe eine Zeit von 2 3/4 Stunden in Anspruch nehmen, wobei die anschließenden Festreden noch nicht beinhaltet sind. Von den Fahnenabordnungen (und nicht nur von diesen) wird deshalb einige Standfestigkeit erforderlich sein. Auf alle Fälle sollten sich die Fahnenträger während der Weihe ablösen können. Diese Kirchenweihe sollte ein großes Fest für die Feuerwehren werden. Jedenfalls, so hoffe ich, wird sich unser Schutzpatron über einen regen Zulauf aus dem Kreis der Feuerwehren erfreuen. |
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Erstes Geläute am Ostersonntag, 27. März 2005, früh 07:00 Uhr. Anläßlich der Osterfeier, am Ostersonntag früh 06:00 Uhr, wurden nach dem "Gloria" um fast genau 07:00 Uhr die Glocken erstmals geläutet. Es war ein bewegender Augenblick, als das Geläute einsetzte. |
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Aufziehen der Glocken am Montag, 21. März 2005. Um 08:00 Uhr früh kamen die Glocken vom zwischenzeitlichen Lagerort, der Feuerwache 10, zur Kirche. Ein Mobilkran mit 100 to. Hubkraft machte sich daran die Glocken in den Kirchturm einzuheben. Das neueste Fahrzeug der Berufsfeuerwehr, ein Hubrettungsfahrzeug der Berufsfeuerwehr mit einer Arbeitshöhe von 53m, brachte Monteure (und auch die Presse) in luftige Höhe um von dort aus die Einhebung durch das Turmdach möglich zu machen. Nachdem das Dach geöffnet war kamen die 5 Glocken nacheinander durch diese Öffnung in den Glockenstuhl. Dazu musste der Mobilkran die Glocken über 38m aufziehen und in Maßarbeit (mit Funk) durch die relativ kleine Lucke einzuheben. Die Glocken wurden in einem 3 geschoßigen Glockenstuhl eingebracht. Die "Floriansglocke" als unterste Glocke, darüber dann jeweils 2 Glocken auf den beiden anderen Ebenen. Um die Mittagszeit waren die Arbeiten soweit beendet. Die ganzen Tage über wurden die Arbeiten vom Leiter der Pressestelle der Berufsfeuerwehr und dem Kommandanten a.D. der Freiwilligen Feuerwehr begleitet. |
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Die gesamten Arbeiten waren von Seiten der Pfarrkuratie St. Florian sehr gut organisiert und auch die Zusammenarbeit von Kirche und Feuerwehr waren so, wie man sich eine Zusammenarbeit nur wünschen kann. Auch von dieser Stelle ein großes Dankeschön und Lob an alle die dazugeholfen haben, diesen Teil im Werden der Kirche mit zu gestalten. Von Freitag bis Sonntag konnte man Miniglocken bei der Pfarrei, als Andenken an dieses freudige Tage, kaufen. |
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Glockenweihe am Palmsonntag, 20. März 2005. Um 10:30 Uhr begann die Palmprozession am Gründungskreuz, südlich vom Kirchenzentrum. Wieder waren die Abteilungen Riem und Trudering (Freiwillige Feuerwehr München) mit einer Fahnenabordnung gekommen, die sehr zum festlichen Teil beigetragen hatten. Sehr erfreulich war die Anwesenheit von der Führungsspitze des Bezirks-Feuerwehr-Verbandes Oberbayern, Herrn KBR Gerhard Bullinger Krs. Ebersberg) und KBR Karl Neulinger (Kreis Mühldorf). Die Prozession führte an der östlichen Seite der Kirche vorbei zum Kirchenvorplatz am Kirchturm. Kurz nach Ankunft der Prozession kamen die Besucher des Gottesdienstes der evangelischen "Sophienkirche" dazu. Die Segnung der Glocken nahmen Herr Domkapitular Josef Obermaier und Herr Pfarrkurat Martin Guggenbiller, im Beisein des evangelischen Pfarrers der Sophienkirche, vor. |
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Für alle 5 Glocken wurden Spender gefunden, so dass wenigstens die Kosten der Glocken gedeckt sein müssten, für die zusätzlichen Kosten, wie Transport, Aufziehen usw., lassen sich hoffentlich noch Spender finden. |
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Mit Kirchenliedern und Gebeten wurde der neuen Glocken gedacht. Anschließend segnete und salbte Herr Domkapitular Obermaier 4 Glocken (die Peter-und-Paul-Glocke hatte Herr Pfarrer Kellermann bereits am 19. März gesegnet und gesalbt). Dies waren die "Floriansglocke" (900 kg.), gestiftet von den Feuerwehren des Bezirkes Oberbayern, die "Marienglocke" (650 kg.), gestiftet von den Mitgliedern der neuen Pfarrei St. Florian, die "Vaterunserglocke" (450 kg.), gestiftet von der Evangelischen-Lutherischen Sophiengmeinde und die "Jubilateglocke" (300 kg.), gestiftet von den Planern des Kirchenzentrums. Nach der Glockenweihe fand im Pfarrsaal noch der Palmsonntagsgottesdienst statt. Wiederum hatten die Feierlichkeiten einen sehr großen Publikumszulauf. |
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Einholung der Glocken am Samstag vor dem Palmsonntag, 19. März 2005. Genau um 14:00 Uhr zog von der Feuerwache 10 ein Festzug mit den Glocken zur katholischen Kirche "Sankt Florian". Voraus das Kreuz, anschließend die Musikkapelle aus Trudering. Es folgten die Fahnenabordnungen der Freiwilligen Feuerwehr München mit den Abteilungen Riem und Trudering. Diesen Marschgruppen folgte das Pferdegespann (Pferde von der Löwenbrauerei) mit den 5 Glocken, die Geistlichkeit (Herr Geistlicher Rat Herbert Kellermann von der Muttergemeinde zur neuen Pfarrei St. Florian, mit Herrn Pfarrkurat Martin Guggenbiller von St. Florian. Daran schloß sich die Pfarrgemeinde und auch andere Mitbürger an. Nach vorne und hinten wurde der Festzug von Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr abgesichert. Über den Willy-Brandt-Platz ging es durch die Riem-Arkaden direkt zum Kirchenzentrum. Am Glockenturm wurde das Fuhrwerk abgestellt, der liturgische Teil konnte seinen Lauf nehmen. Zuerst die Gebete durch die beiden Pfarrer. Eine Glocke, die Peter-und-Paul-Glocke, eine Stiftung der Muttergemeinde "Sankt-Peter-und Paul" wurde anschließend von Herrn Pfarrer Kellermann schon heute gesegnet, er konnte wegen seines eigenen Gottesdienstes, am Sonntag hier nicht anwesend sein. Es waren überraschend viele Besucher gekommen und freuten sich mit der Gemeinde über die 5 schönen Glocken. Es gab auch Getränke und einen kleinen Imbis, der die Einholung gemütlich ausklingen ließ. |
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Ankunft der Glocken am Freitag, 18. März 2005. |
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Die Glocken aus Passau sind heute per LKW in München angekommen. Die Umladung auf ein Fuhrwerk wurde am Nachmittag mittels Kran der Berufsfeuerwehr München auf der Feuerwache 10 (Messe) vorgenommen. Das Fuhrwerk war schon vorher von Mitgliedern der Pfarrgemeinde geschmückt worden (die Girlanden waren eine Spende von der Freiwilligen Feuerwehr München (SBI a.D.)). Alle 5 Glocken, mit einem Gesamtgewicht von 2.720 Kg., konnten in relativ kurzer Zeit umgeladen werden. Das Fuhrwerk blieb bis zum nächsten Tag in der Waschhalle der Feuerwache 10, also gut gesichert, stehen. |
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Glockenguss am Freitag, 10. Dezember 2004, fand der Glockenguss für die Kirchen des Kirchenzentrums Neu-Riem (Messestadt) statt. gegeossen wurde in der "Glockengießerei Perner" in Passau. Dort wurden gleichzeitig für eine Pfarrei in Thüringen, eine Pfarrei in Unterfranken und die Glocken für unser Kirchenzentrum gegossen. Erfreulich dabei war, dass Herr Pfarrkurat Guggenbiller von "St. Florian" auch Kameraden der Feuerwehr dazu eingeladen hatte (u.a. BFV-Vorsitzender, KBR Bullinger, BF München Wachleiter BAR Swatosch, FF München SBI a.D. Friedrich Schlierf und die beiden Feuerwehrseelsorger Mathias Holzbauer vom BFV und Konrad Reim von der BF München). In Passau ist auch noch der stellvertretende BFV-Vorsitzende, KBR Neulinger, zu uns gestoßen. Mit einer Omnibusreise sind die beiden Pfarrgemeinden (St. Florian -kath.- und Sophienkirche -ev.-) nach Passau gefahren. Bei schönstem Wetter erreichten wir unseren Zielort gegen die Mittagszeit und konnten im Bräustüberl der Brauerei Hacklberg das Mittagessen einnehmen. Nach dem Essen, es war gegen 14:00 Uhr, als wir in die Glockengießerei Perner kamen. Die Glockenspeise (Mischung aus Kupfer 78% und Zinn 22%) hatte schon fast die Temperatur von 1100 Grad erreicht, so dass der Anstich unmittelbar bevor stand. Am Donnerstag war der Ofen schon vorgeheizt worden und heute früh um ca. 05:00 Uhr wurde dann endgültig angeheizt. Es war schon ein Erlebnis die Glockenspeise aus dem Ofen, über kleine Kanäle in die unterirdisch stehenden Formen laufen zu sehen. Mit entsprechenden Gebeten wurde vorher ein gelungener Guß erbeten. Mit gutem Gefühl und etwas freudig erregt konnten wir unsere Heimreise antreten. |
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Richtfest: Das Richtfest der beiden Kirchen fand, laut Zeitungsberichten, am 22. April 2004 in Riem statt. Leider war mir der Termin nicht vermittelt worden, so dass lediglich die Zeitungsnotiz vorliegt. |
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Grundsteinlegung: Am 3. Mai 2003 wurde die Grundsteinlegung durch Herrn Weihbischof Englbert Siebert und Herrn Stadtdekan Hans-Dieter Strack für die katholische Kirche "St. Florian" und die evangelische Kirche Sophienkirche gelegt. Von der Feuerwehr war der Leiter der Branddirektion, Herr Oberbranddirektor, Dipl.-Ing. Günter Hölzl mit Mitarbeitern und eine Fahnenabordnung der Abteilung Riem der Freiwilligen Feuerwehr München, mit SBI a.D. Friedrich Schlierf, anwesend. |
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Die Ergänzungen erfolgen laufend, je nach Wichtigkeit. |
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Wie kam es zu dieser Kirche |
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Das 125jährige Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr München (FFM) hat uns den "Heiligen Florian" nach München gebracht. Es hatte lange gedauert, es wurde Wirklichkeit. Wir müssen zurückgehen auf das Jahr 1989. Im Jahre 1991 sollte das 125jährige Jubiläum der FFM stattfinden. Also war ein Festausschuss zu wählen und die Vorbereitungen mussten beginnen. Als Kommandant war Stadtbrandinspektor Friedrichch Schlierf auch Leiter des Festausschusses und versuchte nun die ersten Schritte in Richtung Jubiläum zu unternehmen. Zum Festgottesdienst wurde in München eine Kirche gesucht, die dem "Heiligen Florian" geweiht war. Die Suche landete schlussendlich beim Erzbischöflichen Ordinariat in München. Dort musste man leider sagen: Es gibt in München keine Kirche, die dem "Heiligen Florian" geweiht ist. Es war fast nicht zu glauben und nicht zu verstehen. 125 Jahre Freiwillige Feuerwehr und keine Einrichtung zu Ehren des Heiligen Florian? Das gibt es nicht! Man sagte auf diesbezügliche Fragen weiter, dass bei Kirchen-Neubauten normal die jeweilige Pfarrverwaltung den jeweiligen Heiligen, dem die Kirche gewidmet werden soll, festlegt, die Aussichten wären deshalb nicht besonders gut. Aus dieser Not wurde ein Gedanken geboren, der zuerst umgesetzt werden konnte. München, als die Stadt der Brunnen, kann auch einen weiteren Brunnen vertragen, wir bauen einen Florianbrunnen! Trotz mancher Hürden brachten die FF München die Sache im Festausschuss durch. Der "Förderverein Floriansbrunnen München 1991 e.V." wurde aus Führungsmitgliedern der FF Münchenn gegründet. Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten konnte dann in den Grünanlagen zwischen der "Altkatholischen Kirche" und dem "Marionettentheater" (Blumenstraße) am 16. Juni 1991 der Brunnen geweiht werden. Herr Stadtpfarrer Kugelstatter übernahm den kirchlichen Teil. Anschließend wurde der Brunnen von der Freiwilligen Feuerwehr München an die Stadt München gestiftet, Herr Oberbürgermeister Georg Kronawitter hat ihn übernommen. Es war uns gelungen in relativ kurzer Zeit ein 1. Andenken zu Ehren des Heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute, zu errichten. In den nächsten Jahren fanden verschiedene Gespräche statt, die in die Richtung einer "St. Florian" Kirche zielten. Einen Verbündeten hatten wir, das war ein Mitglied unserer Feuerwehr, der die Verbindung zum Erzbischöflichen Ordinariat ebnete. Wie soll man derartige Anfragen begründen? Es wurde etwas einfacher als mir vorher gesagt wurde, es gäbe nämlich im südbayrischen Raum nur eine einzige Floriankirche. Diese Kirche sei eine Filialkirche der Pfarrei Frasdorf und liegt an der Straße von Frasdorf nach Prien. Jetzt war mein Plan klar, so weit darf unser Schutzpatron nicht zurückstehen, wir brauchen möglichst bald eine Floriankirche und zwar in München. Die Feuerwehren in Bayern unterhalten, neben ihrer Eigenschaft als öffentlich-rechtliche Einrichtung für den "Brandschutz" und der "Technischen Hilfeleistung", auch Feuerwehrvereine. Diese Vereine sind der Kirche sehr verbunden, ihre Fahnen und Standarten tragen fast ausschließlich neben ihren Hinweisen auf den Wahlspruch: "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" auch Teile aus dem Ortsbild und natürlich ebenso fast immer, eine Abbildung der Ortskirche und auch die des Heiligen Florian. Dies hatte ich alles dem Erzbischöflichen Ordinariat mitgeteilt. Nachdem wir mit unserem Brunnen-Unterstützungsverein noch auf einem Berg von Schulden saßen hatte der heilige Florian wenigsten hier ein Einsehen und senkte, über das Erzbischöfliche Ordinariat, unsere Verbindlichkeiten mit einer großzügigen Spende. Dafür sei nochmals ein herzliches "Vergelt´s Gott" gesagt. Diese Spende wurde zum 5jährigen Jubiläum des Brunnen, es fand dort ein Gottesdienst am Namenstag unseres Schutzpatrons statt, von einem Vertreter des Erzbischöflichen Ordinariat übergeben. In einem anschließenden Gespräch, wir konnten meine Nachfrage nach einer "Floriankirche" nicht noch weiter hinauszögern, mein Ruhestand kam 2 Monate später auf mich zu, fand ein Gespräch mit einem Beauftragten des Ordinariats statt. Dem Kirchenvertreter warder frühe Ruhestand nicht beschieden, heute muss ich sagen "Gott sei Dank", so konnte er uns wenigsten zusagen, sich dieser Sache anzunehmen. Für 3 verschiedene Baugebiete in München waren Kirchen geplant, bei einer könnte es, wenn alles gut geht, klappen, so damals seine Aussage. Wir wussten alles in guten Händen und so konnte ich dann doch beruhigt 1996 in den Ruhestand gehen, machte die Kirchen aber zu meinem persönlichen Anliegen. Immer wieder fragte ich nach und so erhielt ich 1998 über unseren Verbindungsmann die erfreuliche Mitteilung: Es tut sich wirklich was. Es liegt jetzt fest, dass die nächste Kirche in der entstehenden Messestadt Riem gebaut wird und diese soll dem "Heiligen Florian" gewidmet werden. Später erfuhr ich, dass anlässlich einer Konferenz im Erzbischöflichen Ordinariat am 16. Dezember 1997, dies verbindlich festgelegt wurde. Immer wieder war Positives zu hören und 2002 kam auch von Herrn Oberbranddirektor die offizielle Mitteilung, dass die Kirche im Neubaugebiet Riem die Floriankirche wird. Dies waren schöne Meldungen für uns (die Feuerwehren), für mich ganz besonders, denn unserem Schutzpatron wird bald eine Kirche geweiht. Unsere Bemühungen waren also nicht umsonst und so durfte ich bei der Grundsteinlegung, am 3. Mai 2003, durch Herrn Bischof Siebler, sogar zugegen sein. Auch eine Fahnenabordnung der Abteilung Riem konnte, trotz ganz engen Terminkalender und kurzfristiger Information, abgestellt werden. Der Standort der Katholischen "St. Florian" Kirche wird das neue Kirchenzentrum, zusammen mit der evangelischen "Sophienkirche", im Neubaugebiet auf dem alten Flughafengelände Riem, in der Nähe der U-Bahn Haltestelle "Messe-West". Im nächsten Jahr, also am Dienstag, dem 4. Februar 2004, können wir den 1700. Todestag (als Todestag wurde der 4. Mai 304 festgelegt) unseres Schutzpatrones, dem Heiligen Florian, feiern . Die Feuerwehren werden sicherlich dazu etwas veranstalten. Voraussichtlich ein Jahr später, Im Mai 2005, ist geplant, die Floriankirche einzuweihen. Hoffentlich wird dem Heiligen Florian nicht bang, wenn jetzt soviel Gedenken auf ihn zukommen. (Anm.: Eine zentrale Feier fand Anfang Mai 2004 in Traunstein statt.) Ich persönlich darf mich schon heute bei allen, die an diesem Kirchenbau, der Planung, der Organisation, dem Bau usw. beteiligt sind, und auch denjenigen, die eventuell dazu über ihren eigenen Schatten gesprungen waren, ein herzliches vergelt´s Gott sagen. Der Schutzpatron der Feuerwehrleute, der "Heilige Florian", in München für ca. 1500 Frauen und Männer der Berufsfeuerwehr, ca. 800 Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr und ca. 250 Angehörige der Werksfeuerwehren, wir in Bälde in München-Riem ein Zuhause finden. Nicht zu vergessen, in den Sommermonaten erinnert uns auch der Florianbrunnen an die Gegenwart unseres Schutzpatrons. Möge er noch lange seine schützende Hand über die Feuerwehrleute unserer Stadt halten. Aufgezeichnet von Friedrich Schlierf (Stadtbrandinspektor a.D.) im August 2003 und laufend ergänzt. |
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Warum heute schon aufzeichnen? Wenn nicht gleich dokumentiert wird, haben unsere Nachfolger die Last der Nachforschung mit dem eventuellen Makel der eventuell nicht ganz richtigen Ergebnisse (ich spreche aus Erfahrung). |