Jahresbericht 2003

Unternehmungen der Hacklstegga – Bande im Jahre 2003.

Die Hacklstegga-Bande war auch in diesem Jahr sehr aktiv. Wir hatten nur wenige Ausfälle (gesundheitlicher Art bedingt) und konnten unser ganzes Programm wie geplant abspulen. Die Beteiligung lag immer zwischen 20 und 30 Teilnehmern, an den Solo-Tagen (wir durften uns ohne Frauen frei bewegen) natürlich etwas niedriger. Die Fahrten wurden ausschließlich mit dem MVV, bzw. der Bahn durchgeführt.

Los ging es im Januar mit einer Winterwanderung um den Schliersee. Was in München bei Sonnenschein begann endete am Schliersee in einem satten Schneesturm. Beim Schnapperwirt konnten wir uns über längere Zeit trocknen und zur Heimfahrt wieder sammeln. Im Februar stand nochmals eine Fahrt mit der Bahn im Kalender, unser Ziel war Obergrieß bei Lenggries. Von dort führte uns der Weg an der Isar zurück nach Bad Tölz. Nach einer guten Mahlzeit mussten wir nur noch zum Bahnhof gehen. Diesmal ein herrlicher Sonnentag.

Die Märzwanderung führte uns von Schwabhausen nach Markt Indersdorf. Bei herrlichen und warmen Frühlingswetter ging die Wanderung über Felder, durch Wälder zum Kloster Indersdorf, natürlich auch zur Klostergaststätte. Nachdem wir ausgiebig ausgeruht hatten mussten wir noch zum Bahnhof Markt Indersdorf wandern. Bei diesem Hatsch waren wir 30 Teilnehmer.

Der April ist einer der Monate, wo eine Solowanderung (oW), also ohne Weiber), auf dem Programm stand. Mit der S-Bahn nach Höhenkirchen und dem Bus nach Glonn. Von dort auf einem schönen Wanderweg durch das Kupferbachtall nach Kleinhelfendorf. Dort war nach 12 Kilometer eine größere Pause notwendig. Sicher und zufrieden ereichten wir, bei Temperaturen von fast 23 Grad, den Bahnhof nach Großhelfendorf.

Der Mai führte uns mit der Bahn nach Ebersberg. Von dort ging es bei nebligen und diesigem Wetter über Mailling, Oberdorf nach Grafing. Es regnete nur wenig, aber durch den Wind gingen 2 Schirme kaputt. Natürlich mussten wir beim „Grandauer“ das Ende des Regens abwarten und erreichten dann trockenen Fußes den dortigen Bahnhof.

Der Juni bescherte uns eine 11 Kilometer-Wanderstrecke von Ebenhausen nach Starnberg. Bei gutem Wetter begann der Weg, dann kam ein unbedeutender Regenschauer und es blieb bewölkt bis Starnberg. In Manthal, ca. 3 Kilometer vor Starnberg, hatten wir in einer Ausflugsgaststätte Plätze zum Mittagessen reserviert, so dass wir die restliche Strecke gut ausgerastet gehen konnten.

Im Juli wollten wir etwas höher hinaus. Mit der Bahn fuhren wir nach Aschau und machten uns an den Aufstieg zur „Seiseralm“. Gegen aller Voraussagen hatten wir schönstes Wetter, es war fast zu heiß. 2 Kameraden besuchten uns sogar mit dem PKW. Von der Sieseralm hat man einen herrlichen Blick auf den gesamten Chiemsee. Schade, dass wir nur knapp 2 1/2 Stunden für den Mittagstisch hatten, wir mussten noch zum Bahnhof nach Bernau absteigen.

Als etwas zuwenig schattenspendend war der August Hatsch. Von Aßling wanderten wir zuerst im Tal der Attel nach Unterellkofen. In der dortigen Schloßgaststätte konnten wir die verbrauchten Energien wieder auftanken und den Schlußhatsch nach Grafing zum Bahnhof angehen.

Im September hatten wir gleich 2 Termine. Der erste führte uns auf die Wies´n ins Hackerzelt. Der Termin wird nur von den ganz Aufrechten angenommen, so waren wir von 12:00 bis 16:00 Uhr mit nur 17 Teilnehmer in einer schönen Box ganz unter uns. Die 4 Stunden hatten vollkommen gereicht. Der zweite Termin war eigentlich kein reiner Hacklstegga-Termin, es war der Vereinsausflug mit einem Bus, bei welchem aber 26 Hacklstegga dabei waren. Die jungen (Aktiven) zogen richtiger Weise der Wanderung eine Rafting-Tour vor. Nach dem wir die Wasserfrösche in Sonthofen abgesetzt hatten, fuhren wir mit dem Bus nach Balderschwang, mit der Seilbahn auf das Hörnle und wanderten über das Berghaus Schwaben zur Großgehren-Hütte am Riedbergpaß. Dort holte uns der Bus wieder ab, unterwegs konnten wir noch die Wasserfrösche einladen und weiter ging es nach Buchenberg bei Kempten, wo wir im Gasthof Adler unser Abendessen einnehmen konnten. Nachdem wir keine Hockenbleiber sind waren wir schon um 22:00 Uhr von einem schönen Ausflug, bei schönstem Wetter, wieder zuhause.

Bereits am 3. Oktober (Feiertag, hier gilt das Bayern-Ticket schon ab früh) stand die nächste Wanderung der Hacklstegga auf dem Programm. Bei schönstem Sonnenschein fuhren wir mit der Bahn in München ab und bei etwas Wolken kamen wir in Klais an. Von dort führte uns die Wanderung über den Tonihof (nicht eingekehrt!) zur Gröbl-Alm oberhalb Mittenwald. Die Langsamgeher hatten etwas Pech, den 5 Minuten vor ihrer Ankunft ging es an zu regnen. Doch als das Mittagsmahl (mit allem was dazugehört, z.B. Riesenwindbeutel) beendet war, konnten wir bei etwas Bewölkung und zeitweiligen Sonnenschein nach Mittenwald zum Bahnhof wandern.

Eine weitere Wanderung (o.W.) im Oktober führte uns von Geltendorf nach Kaltenberg und auch dorthin wieder zurück. Es war diesmal sehr windig, so dass wir froh waren als wir die Ritterschwemme erreicht hatten. Wir sind so rechtzeitig aufgebrochen, dass wir den geplanten Zug nach München gut erreichten. Diesmal war der Hin – und Rückweg gleichlang, jedes mal 4,5 Kilometer.

Auch der November ließ nochmals eine Wanderung zu. Von Eglharting nach Moosach bei Grafing war es zwar nur knapp 8 Kilometer, aber die Vorplanung für November ist nicht immer leicht. Trotzdem erwischten die 29 Teilnehmer ein trockenes Wetter (6-8 Grad) und ein gutes Gasthaus, den Neuwirt in Moosach. Das Essen war gut, die Rückfahrt mit dem Bus zum Bahnhof im Kirchseeon ebenfalls, so dass die Wandersaison im Jahr 2003 einen gelungenen Abschluß fand.

Der Dezember führte uns nochmals zu einem Weihnachtsessen zusammen. Nachdem das Orlando, dort waren wir in den letzten 4 Jahren, durch einen Wirtwechsel die mittägliche „Haferlgucker-Party“ nicht mehr durchführt, sind wir ins Sportheim des Tennisclubs nach Ismaning. Eine Wanderung vom Bahnhof über 3 Kilometer brachte den richtigen Hunger. Hier kamen auch die Nichtwanderer mit dem PKW, so dass wir trotz gesundheitlicher Ausfälle 31 Teilnehmer waren. Der Weg zurück zum Bahnhof war etwas später als geplant, die Bedienung brauchte solange mit der Abrechnung. Macht nix, die S-Bahn geht alle 20 Minuten.

Jeden Monat, meist am 1. Freitag, traf sich die Hacklstegga-Bande im Floriansstüberl des Gerätehauses in Oberföhring (diese Termine werden nur von den Männern wahrgenommen) zur Diskussion über alles was wichtig ist. Manchmal kommt auch eine Schafkopfrunde zusammen. Jedenfalls sind immer zwischen 10 und 15 Hacklstegga anwesend. Im Februar machen wir mit einer kleinen Brotzeit einen Jahresrückblick, wobei natürlich hier auch die Partnerinnen mit dabei sind.

Die Teilnahme der Hacklstegga beim Feuerwehrverein zum Volkstrauertag war, wie alle Jahre, eine Selbstverständlichkeit.

 

Für die gute Teilnahme und überhaupt für das Mitmachen möchte ich mich bei allen Teilnehmern herzlich bedanken. Vor allem gilt mein Dank auch der Vorstandschaft des Feuerwehrvereins, der uns (die ehemals Aktiven) in unseren Aktivitäten unterstützt.

Für das Jahr 2004 erhoffe ich mir wieder eine große Teilnahme und viel Freude bei unserer „Hatscherei“.                                                                                                                                   Da oide-Distler

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