Senioren (lernen)

 Auch Senioren lernen (nicht aus).

 

Wiederholungsübungen

Spezialkursus in Maßnahmen der 1. Hilfe für die ältere Generation.

   

Auffrischung am 3. April 2006

Wieder hatten sich mehrere Kameraden der Abteilung Oberföhring (alles ausgebildete Rettungsassistenten) bereit erklärt, uns mit einer "Auffrischungsübung" den Lehrstoff aus 2004 wieder besser in Erinnerung zu bringen.

Besprochen wurden die Themen: Schlaganfall, Herzinfarkt, Krämpfe, Schnittverletzungen, Meldesystem.

Praktische Übungen wurden durchgeführt in: Stabile Seitenlage, Beatmung, Herz-Druck-Massage und die Anwendung des Defibrillator.

Wir danken den aktiven Kameraden für ihre Bemühungen und bitten heute schon auf eine weitere "Auffrischung" im Jahr 2008.              Danke!!!!!

 

1. Lehrgang

Am Dienstag, dem 31. März 2004 und Donnerstag, dem 1. April 2004 war für die älteren, den "Passiven, oder ehemals aktiven Kameraden" und auch einigen regen fördernden Mitgliedern in der Freiwilligen Feuerwehr München, Abteilung Oberföhring ein besonderer Lehrgang in 1. Hilfe angesagt.

Nachdem die Feurwehr in Oberföhring vor einiger Zeit einen "Automatischen Externen Defillibrator" (AED) angeschafft hatte, mit welchem man bei Herzinfarkt schnelle Hilfe leisten kann, sollten auch andere als Aktive mit dem Gerät umgehen können. Dieses Gerät ist im Gerätehaus Oberföhring aufbewahrt. Deshalb reifte die Idee, da auch die Senioren öfters im Gerätehaus zusammen sind, diese in die Bedienung des AED mit einzubeziehen. Noch dazu sind bereits einige Geräte von der Stadt München für die Bedienung durch Laienhelfer in U-Bahn-Stationen ausgehängt worden. Guten Ideen folgen meist weitere gute Ideen und so kam die "Hacklstegga-Bande" auf die Idee eine Art 1. Hilfe-Kurs bei der Abteilungsführung zu beantragen, der speziell auf die Belange der älteren Generation zugeschnitten ist und auch mögliche Maßnahmen aufzeigt und lehrt, die im häuslichen Bereich auftreten, einfach gesagt, was bei uns "Alten" leichter passieren kann als bei jungen Menschen.

Dankenswerter Weise hatte die Abteilungsführung diesen Wunsch aufgenommen und Ende März, Anfang April 2004 für uns in die Tat umgesetzt.

Am 1. Tag, in einem 2 1/2 stündigen Unterricht, wurden 27 Teilnehmer (alles Mitglieder der Hacklstegga- Bande mit ihren Partnern) über wichtige Maßnahmen bei Herzinfarkt, Schlaganfall usw. unterrichtet. Einerseits war die Auffrischung über das schon einmal Erlernte, aber auch die Neuerungen und Handhabungen bei Notfällen der genannten Art sehr wichtig. Ein Arzt, der unserer Feuerwehr bekannt war, unterrichtete uns ganz speziell auf die Fälle, die bei uns zuhause auftreten können und wie sie vom Partner erkannt und behandelt werden müssen. Die Anatomie des menschlichen Körpers sieht man in unserem Alter wichtiger als in jungen Jahren. Diese spezielle Unterrichtung ist in keinem 1. Hilfekurs zu erhalten und auch der Bezug zu unserer Altersklasse war einfach hervorragend. Mancher wird sich gefragt haben: "Warum ist mein Hausarzt nicht so aufklärungsbereit, so sicher und so hochqualifiziert".

Am 2. Tag wurde in jeweils zweistündigen praktischen Terminen der Umgang mit dem Verletzten und die Bedienung des AED geübt. 8-10 Teilnehmer wurden dabei in einer Art Stafette, an jeweils 4 Stationen (mit Übungspuppen), ausgebildet, so dass an jeder Station nur 2-3 Teilnehmer gleichzeitig waren. Nach einer 30minütigen gemeinsamen Einweisung in die Funktion des AED wurde dabei die Atemspende in verschiedenen Arten, die Lagerung des Patienten, Druckverbände, die Arbeit mit dem AED und das Verhalten und Reagieren an der Unfallstelle geübt. Damit wir diese Maßnahmen ebenfalls aus qualifizierter Hand erhielten, hatten sich 4 ausgebildete Rettungsassistenten der Abteilung, unter Mitwirkung des Abteilungsführers, ebenfalls ausgebildeter Rettungsassistent, den ganzen Tag über Zeit genommen uns in diese Maßnahmen einzuweisen. Es besteht zusätzlich noch die Möglichkeit für uns, nach und nach Einzelstunden bei diesen aktiven Kameraden, sofern sie gerade im Gerätehaus sind, zu nehmen und das Erlernte so noch zu vertiefen.

Es wird mit Sicherheit eine einmalige Sache gewesen sein, einen derart inhaltlich hochqualifizierten Unterricht, einen speziell auf das Alter bezogenen Kurs in Maßnahmen der 1. Hilfe zu bekommen. Die Hacklstegga-Bande möchte sich deshalb bei der Abteilungsführung, beim Arzt, der immer in einer verständnisvollen und vor allem verständlichen Art unsere Fragen beantwortete und bei den Rettungsassistenten der Abteilung für diesen Kurs herzlich bedanken. Trotzdem hoffen wir, dass wir von diesen Maßnahmen in unserem Kreis keinen Gebrauch machen müssen. Es soll hier noch erwähnt werden, dass z.B. der Druckverband von einem Teilnehmer bei einem häuslichen Unfall im Bürgerpark, schon am darauffolgenden Samstag, angelegt werden musste.

Besonders erfreulich war die positive Reaktion aller Teilnehmer auf die speziell für uns wichtige Theamtik dieses Kurses. Nochmals herzlichen Dank an alle, die hier in die Ausbildung mit eingebunden waren.

Man lernt nie aus, auch die Senioren nicht, dies hat man hier wieder praktisch erlebt.

04.04.04, da oid Distler

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