Wo anders war auch was los.

Der Kühlschrank

Datum: Ein Herbsttag im Jahr 2003. Einen Kühlschrank zu kaufen ist leicht, diesen Kühlschrank gut nachhause zu bringen etwas schwieriger, schließlich kann man ihn ja nicht unter den Arm nehmen wie eine Kühltasche.

Jedenfalls hat ein Kamerad einen Einkauf im "Marktkauf" getätigt, was er als "alter Hatscher" wie immer zu Fuß macht. Dort hat ihm ein Kühlschrank ins Auge gestochen, der vor allem sehr preiswert war, aber natürlich nicht in die Aktentasche passte. Man weiß was man in so einem Fall zu tun hat. In unserem Falle sah dies so aus:

1. Zu Fuß vom Markt wieder nachhause gehen, 2. dort eine Sackkarre in den PKW einladen und wieder zum Markt fahren, 3. die Sackkare aus dem PKW ausladen und in den Markt gehen, 4. den Kühlschrank auf die Sackkarre laden und zu Fuß mit der Sackkarre und dem Kühlschrank heimgehen, 5. den Kühlschrank abladen, 6. mit der leeren Sackkare wieder zu Fuß zum Markt gehen, 7. die leere Sackkarre in den PKW laden und wieder heimfahren. (Ein Kamerad mit PKW, in welchem der Kühlschrank und die Sackkarre hätte eingeladen werden können, stand ganz in der Nähe zur Verfügung -von dort kam auch die Information- Danke).

Diese ausgeklügelte Logistik muss einem erst einmal einfallen. Hauptsache: Kein Transportschaden.

 

2 x Glück gehabt

 Die Lawine

 Das Jahr 2003 hat es in sich, vor allem der Monat März. Einerseits gibt es da schon ein paar warme Tage, anderseits liegt aber auch noch Schnee. Die ersten Sonnenanbeter gehen schon in den Garten, um sich die schräge Sonne sich etwas auf den Wamst scheinen zu lassen. So auch einer unserer Hacklstegga.  Sogar eingeschlafen soll er sein, auf seiner Liege auf der Terrasse, nahe der Terrassentüre. Plötzlich wird er wach, schaut auf die Uhr, geht ins Haus hinein, im Fernsehen muss jetzt etwas Sport kommen. Er war noch nicht ganz vor dem Fernseher, es tut einen richtigen Rumpser, er schaut sofort was los war. Auf der Terrasse, dort wo seine Liege stand, war von der Liege fast nichts mehr zu sehen, eine Dachlawine ist von seiner Doppelhaushälfte direkt auf seinen Liegeplatz abgegangen. Sehr viel Schnee und auch Eis war es gewesen, jedenfalls musste ihm seine Frau helfen, die Liege aufzuheben und auszuleeren. Wäre er auch nur 2 Minuten länger auf der Liege geblieben, die volle Gewalt der Dachlawine hätte ihn getroffen.

Hier kann man nur sagen: Glück gehabt, und vielen Dank an di kleinen Schutzengerl!

 

Die Leiterübung

Dies ist auch im März passiert. Was ein "alter" Feuerwehrler, noch dazu mit hoher technischer Erfahrung (gelernter Pionier) ist, der kann sich in allen Fällen helfen und auf seine große Erfahrung zurückschauen. Um Arbeiten außen an seinem Haus durchzuführen, benötigte er eine Leiter. Für einen Feuerwehrmann kein Problem. Trotzdem war die Sache nicht einfach, der Stand, also die Auflage der Leiter auf dem Boden, war nicht gerade ideal. Trotzdem, gelernt ist gelernt, weshalb auch keine besonderen Vorherkehrungen getroffen wurden. Jedenfalls war ein Arbeiten, wenn auch etwas eingeschränkt möglich. Lange ging das natürlich nicht gut. Die Leiter verlor die letzten Prozente ihrer Standfestigkeit, ein "Siemens-Lufthaken" war auch nicht da, so kam unser "Hacklstegga" im freien Fall nach unten. Ein Glück, dass die Terrassentüre offen stand. Er fiel nämlich direkt durch die offene Türe auf den Boden. Wäre die Türe zu gewesen, hätte er jetzt unter Umständen keine Prellungen am Körper zu beklagen, er könnte sich eventuell die Unfallstelle von viel weiter oben anschauen.

Hier kann man nur sagen: Glück gehabt, und vielen Dank an die kleinen Schutzengerl!

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